Die Band


Was kommt dabei heraus, wenn ein blues-, jazz- und klassikinspirierter Artrocker und ein
Southern/Rock/NWOBHM-durchtränkter Altrocker gemeinsame Sache machen?
Oder besser: Würde irgendjemand erwarten, daß bei einer derartigen Konstellation
irgendetwas brauchbares zustande käme? Eher weniger...
Ähnliche Vorbehalte hatten wohl auch die beiden altgedienten Hobbymusiker Frank Oehler
(Keyboards) und Klaus Baumann (Gitarre) beim ersten Aufeinandertreffen.
Genau genommen war es Altrocker Klaus, der - ganz Metaller - getreu der alten Gene
Simmons-Devise "Wir würden Keyboards nur auf die Bühne stellen, um sie in die Luft zu
sprengen" auf den ambitionierten Frank herabsah, schwebte ihm in Sachen Band doch eher
etwas hardrockig-deftiges vor. Doch Frank ließ nicht locker, drängte Klaus im Frühjahr 2001
seine Demos auf und wartete auf ein Feedback. Dies fiel anfangs ein wenig verhalten aus, bis
der bornierte Klampfer auf einmal bemerkte, wieviel Potential in den ursprünglich sechs
Songs steckte. Er taute auf, und es folgten die ersten Wohnzimmersessions, bei denen die
Inspirationen nur so flossen. Damit brachte er nun seinerseits Frank in die Zwickmühle,
welcher seine Demosongs lediglich mit ein paar Gitarrenlinien veredeln wollte und nun
feststellen mußte, daß es dabei wohl nicht bleiben würde.
Was war passiert? Der Blues war schuld! Ausgehend von ein paar locker gejammten
Standards  wechselte man bald auf ausgedehnte Improvisationen über und erging sich in
ausgiebigen Instrumentalduellen à la Lord/Blackmore, bis man schließlich begann, an
besagten Demosongs zu feilen und diese zu überarbeiten. Neue Ideen entstanden und
mündeten in neue Songs, welche die unterschiedlichen Hintergründe der beiden zu einem
harmonischen Bild zusammenfügten...
Es folgte der Wechsel vom Wohnzimmer in das flugs unterm Dach eingerichtete Studio, und
von nun an war klar, daß man konsequent seinen Visionen folgen würde, sprich: Das Projekt Nature´s Boy meets City Gnome sollte auf CD
dokumentiert werden...
Doch wie um alles in der Welt kommt man nur auf so einen bescheuerten Namen?, mag sich nun so mancher fragen. Im Gegensatz zum Bandnamen
(zunächst "April Dreams", dann "Autumn Haze") stand der Titel der Debüt-CD sofort und ergab sich im Anschluß an eine nicht ganz nüchterne Session,
als Naturbursche & Landbewohner Frank und Stadtschrat &  Frischluftfanatiker Klaus über Freiheit und Naturverbundenheit sinnierten. Der Titel ist
somit als programmatisch anzusehen und erfährt seine musikalische Umsetzung durch das beinahe ein wenig eklektisch anmutende Instrumentalstück
"NBMCG `01".
Der Rest ist Geschichte: Während der Winterwochenenden 2001/2002 wurde unter der Regie von Multitalent Frank die CD eingespielt und nach
einigen kleineren Widrigkeiten (EDV-Pannen, erforderliche Namensänderung) am 25. Mai 2002 im Eigenvertrieb veröffentlicht.
Nach den fast schon obligatorischen Anlaufschwierigkeiten mit der Promotion einer bis dato unbekannten Band, zeigte sich, daß die Reaktionen auf
das Debüt fast durchgehend positiver bis überschwenglicher Natur waren, was die Protagonisten nach einer kreativen Sommerpause mit frischem
Schwung die Arbeit an neuem Material aufnehmen ließ. Beginnend mit einer locker eingejammten Unplugged-Version des heimlichen Bandfavoriten
Circles entstanden so seit Winter 2002/2003 neue Stücke, die die Band teilweise von einer etwas "progressiveren" Seite zeigen. Daneben natürlich die
unvermeidlichen griffigen Rocksongs und Balladen, ein wenig Atmosphärisches, ein wenig Jazziges... Alles in allem typisch Fading Haze mit ein paar
neuen Facetten.
All dies braucht natürlich seine Zeit (wie sich inzwischen herausgestellt hat, doch deutlich mehr als ursprünglich geplant!), und um die Wartezeit zu
überbrücken, wurde als Vorgeschmack auf Album #2 (Arbeitstitel: Sea of Colours) im Frühjahr 2007 eine Vorab-Maxi veröffentlicht. Außerdem
beschäftigten sich die Fading Haze-Musiker in der Zwischenzeit mit diversen anderen Projekten, wie z.B. Frank mit seinem durchaus ambitionierten
Jazz-Alleingang Jazz Pianissimo.
 
 
 
 
 
 
 

 Top!